Prozessmanagement ist ein strukturierter Ansatz, um Geschäftsprozesse in Unternehmen zu planen, steuern, optimieren und kontinuierlich zu verbessern, mit dem Ziel, die Effizienz, Flexibilität und Qualität der Abläufe zu maximieren.
Somit ist ein strukturierter Prozessmanagementansatz in Zeiten immer komplexer und schnelllebiger werdender Geschäftsabläufe ein unverzichtbarer Ansatz, um jederzeit den Überblick über seine Geschäftsabläufe zu haben und zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Steuerungsimpulse zu setzen.
Neben dem klassischen Ansatz eines KPI-gesteuerten Prozessmanagements mit der Durchführung von internen Audits als ergänzendes Kontrollinstrument bietet dabei die voranschreitende Digitalisierung auch hier neue Möglichkeiten.
So können z.B. die Elemente des Process- & Task-Mining als neue Bausteine eine sinnvolle Ergänzung sein. Dabei wird die IT-Systemlandschaft wie auch die IT-Endgeräte Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt mit einem Analysetool verbunden, das in Echtzeit die Arbeitsströme in Ihrer Firma visualisiert und Hinweise zu Fehlentwicklungen Optimierungen gibt. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Ein Prozessmanagement-System umfasst die systematische Gestaltung, Identifikation, Analyse, Dokumentation, Überwachung und Verbesserung aller betrieblichen Abläufe.
Ihre Arbeitsabläufe werden permanent verbessert und optimiert. Das beschränkt sich nicht nur auf einzelne Geschäftsbereiche, sondern erstreckt sich E2E über Ihren kompletten Kernprozess.
Durch die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe wird Ihr gesamtes Unternehmen automatisch effizienter und auch effektiver.
Dabei können Sie Learnings, die Sie in einem Bereich z.B. durch Audits gesammelt haben, sofort auf alle vergleichbaren Bereiche umlegen – ein wahnsinniger Boost für Ihr gesamtes Business!
Ersetzen Sie „Haben wir immer schon so gemacht“, „Das weiß schon jeder“ und „Da haben wir einzelne Spezialisten für“ durch einen einheitlichen Standard für alle Bereiche Ihrer Firma, wobei jederzeit genug Flexibilität für Individualität bleibt (z.B. für die Berücksichtigung regionaler gesetzlicher Anforderungen oder produktspezifischer Besonderheiten).
Mit einer umfänglichen Prozessdokumentation haben Sie die optimale Basis, um etablierte Arbeitsabläufe sofort und ohne langwierige Vorarbeiten auf neue Standorte auszurollen. Einzig die Prüfung auf Rechtskonformität des jeweiligen Standortes muss noch durchgeführt werden.
Jeder – und damit meine ich wirklich jeder! – Prozess in Ihrer Firma wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden aus. Das gilt natürlich für die Abläufe Ihrer Kernprozesse, aber auch für alle Abläufe in den Support- & Managementprozessen.
Ohne Prozesse im Facilitymanagement haben Sie z.B. keine Gebäude, um Ihre Produkte und Dienstleistungen repräsentativ an Ihre Kunden zu bringen.
Ohne Financeprozesse fehlt die Grundlage für eine ordentliche Fakturierung Ihrer Leistungen an den Kunden, Sie produzieren Reklamationen usw.
Zu einer Dokumentation Ihrer Prozessabläufe gehört auch eine klare Adressierung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
Jeder weiß genau, was er wann wo zu tun hat, wo sein/ihr Verantwortungsbereich beginnt und wo dieser endet. Hört sich eigentlich nach einer Selbstverständlichkeit an. Die Praxis zeigt allerdings immer wieder, dass es auch anders geht – mit den entsprechenden Konsequenzen für Fehlerkosten, Kundenunzufreidenheit und Mehraufwanden in Ihrer Firma.
Die Business Process Model and Notation 2.0 (BPMN 2.0) ist eine Sprache, in der Prozesse modelliert und dokumentiert werden.
Sie hat sich in den letzten Jahren zu einem international etablierten Standard zur grafischen Darstellung von Geschäftsprozessen entwickelt und bietet eine einheitliche, flussdiagrammähnliche Notation, mit der sowohl technische als auch fachliche Anwender Geschäftsprozesse visuell auf eine sehr einfache und für jeden verständliche Art und Weise darstellen können.
Wesentliche Merkmale von BPMN 2.0
Ziel und Nutzen
Hauptbestandteile
Process Mining ist eine datengetriebene Methode zur Analyse, Visualisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen auf Basis digitaler Ereignisprotokolle (Event Logs) aus IT-Systemen wie ERP oder CRM.
Dabei wird das Prozesswissen aus digitalen Spuren extrahiert, um Geschäftsprozesse sichtbar, messbar und steuerbar zu machen – eine Art „Röntgenblick“ auf die digitale Transformation der Unternehmensabläufe.
Definition und Ziel
Kernelemente des Process Mining
Nutzen und Anwendung
Task Mining ist eine technologiegestützte Methode zur Erfassung und Analyse von Nutzerinteraktionsdaten auf Computern, um granulare Einblicke in einzelne Arbeitsschritte und Aufgaben innerhalb von Geschäftsprozessen zu erhalten.
Dabei wird eine exakte, datenbasierte Analyse der Arbeit auf Desktop-Ebene erstellt, die eine wichtige Grundlage für effiziente Prozessoptimierung und Automatisierung sowie eine gute Ergänzung zum Process Mining liefert.
Definition und Ziel
Funktionsweise
Unterschied zu Process Mining
Während beim Task Mining die Nutzerinteraktionsdaten (Desktopaktivitäten, Klicks) erfasst werden, liegt der Fokus beim Process Mining auf der Erfassung von| Event Logs aus IT-Systemen (ERP, CRM etc.).
Dabei liegt der Fokus beim Task Mining auf der Detailanalyse einzelner Aufgaben und Arbeitsschritte, wohingegen beim Process Mining ganze Geschäftsprozesse und Prozessketten analysiert werden.
Nutzen und Anwendung